
Auch zur zweiten Ausstellung im Altpörtel ist nun eine Publikation verfügbar:
Nicht weniger als 68 Türme überragten einst die zinnenbewehrte Stadtmauer von Speyer. Die Publikation führt durch die Geschichte der Stadtbefestigung und zeigt interessante Facetten des spätmittelalterlichen Lebens in Speyer – vor und hinter den Mauern und Türmen.
Edition Palatina (Lingenfeld 2015)
ISBN 978-3-9817350-1-7





Die wissenschaftliche Erforschung der Wandmalereifragmente aus dem Kirchenbau in der karolingischen Burganlage »Höfe« bei Dreihausen im Ebsdorfergrund geht in die zweite Phase. Nach der Katalog-Aufnahme der Stücke im August 2013 erfolgt nun die Auswertung. Die Analyse der Dekorationen verspricht neue Erkenntnisse für die Deutung der, nach ihrer Zeitstellung und Bauform einzigartigen Rundkirche. Die Arbeiten wurden durch den Arbeitskreis Dorfgeschichte Dreihausen e.V. beauftragt.
Der Reiseführer lädt ein, die einzigartigen Denkmäler jüdischer Kultur in Speyer, Worms und Mainz zu erkunden. Orte wie die Synagoge und Mikwe im Judenhof von Speyer, das jüdische Viertel und der »Heilige Sand« in Worms, oder der Denkmalfriedhof in Mainz erzählen noch heute von der großen Vergangenheit der »SchUM«-Gemeinden. Ein Sinnbild für die Lebendigkeit der jüdischen Kultur in unserer Zeit ist die neue Synagoge in Mainz.
Für die Abteilung Kulturelles Erbe der Stadt Speyer entsteht gegenwärtig die Konzeption für eine Dauerausstellung zur Geschichte des Reiskammergerichts in Speyer (1527-1689). Die Rolle als zentraler juristischer, politischer und konfessioneller Entscheidungsort brachte Speyer nach den Höhepunkten im Mittelalter in dieser Zeit nochmals eine wichtige Stellung innerhalb des Alten Reiches ein. In der Geschichte des Gerichts spiegelt sich eine Reformbewegung, die letztlich zu einer fundamentalen Veränderung der Reichsverfassung führte.